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Was ist Internationale Truck Trial Meisterschaft

Der Begriff Trial stammt aus England, wo vor ungefähr 70 Jahren erstmals Unerschrockene versuchten, mit den zu jener Zeit unzureichenden Motorrädern unwegsames Gelände zu durchqueren. Das war zu jener Zeit wesentlich schwieriger als heute, und der Ausdruck "try" = versuchen, beschreibt am besten, was die Unentwegten damals eigentlich taten. Bald veränderte sich die Bezeichnung in "TRIAL", es entstanden den Geländeschwierigkeiten besser angepasste Maschinen, die Fahrtechniken verfeinerten sich im Lauf der Entwicklung, und Trialfahrer wurden Meister der Balance und des Stils, womit sich diese Motorsportart zur Hohen Schule des Motorsports auf zwei Rädern entwickelte.

Die LKW-Trials (auch Truck-Trials genannt) gibt es seit den 80er-Jahren. Die LKWs fahren mit speziellem Allradantrieb und Kurzchassis auf extremen Parcours. Bei der Internationalen Truck Trial Meisterschaft ( ITTM ) wird in fünf Seriennahen (S1-S5) und zwei Prototypenklassen (P1-P2) gefahren.

Die ITTM wird in gesamten deutschen Raum und den unmittelbaren Landesnachbarn in verschiedenen Orten und Landschaften ausgetragen. Dies können Sandgruben, Steinbrüche oder Mischlandschaften sein. Teilnehmen können alle Teams egal welcher nationalen Herkunft.

Im Vordergrund steht beim Trial die Fahrzeugbeherrschung in den "Sektionen" genannten Sonderprüfungen. Die Fahrtzeit spielt eine untergeordnete Rolle, obwohl die Höchstfahrzeit festgelegt ist, um eine Veranstaltung überhaupt im Griff zu halten. Diese Sektionen sind von erfahrenen Spezialisten ausgesucht; ein mindestens 2,5 bis 4 m breiten Torkurs durch Gräben, Schlamm, über Wurzeln, Steine und hohe Stufen, enge Kehren um Bäume oder andere Hindernisse herum ist möglichst fehlerfrei zu durchfahren. Das Eingangstor ist mit einem Schild und der entsprechenden Sektionsnummer gekennzeichnet. Das Ausgangstor hat keine besondere Kennzeichnung, ist aber auf Grund das die in Fahrtrichtung links Weiß gekennzeichnete Torstange recht leicht zu erkennen.

Nach dem Eintreffen aller Teilnehmer und des Kommissars an der Sektion, kann diese durch Fahrer und Beifahrer besichtigt werden. Weitere Teammitglieder haben keinen Zutritt zur Sektion. Nach Öffnung einer Sektion durch den Kommissar, in dem das Absperrband am Eingangs- und Ausgangstor entfernt wird, darf diese nicht mehr betreten werden, auch nicht in etwa entstehenden Pausen durch Bergung o.ä., es sei denn, der Kommissar fordert dazu ausdrücklich auf. Die Besichtigungszeit beträgt max. 10 min. und ist durch alle Teams nicht zu überschreiten (Sofortiges Verlassen der Sektion bei Aufforderung durch den Sportkommissar). Der Kommissar legt die genaue Startzeit für das erste Team fest. Das jeweils folgende Team hat bei Ausfahrt des vorherigen Teams aus der Sektion startbereit zu sein. Bei Ausfall oder Verweigerung eines Teams hat das jeweils folgende entsprechend rechtzeitig startbereit zu sein. Ist ein Team nicht rechtzeitig startbereit, fahrfertig vor dem Eingangstor und auf Handzeichen des Kommissars abfahrbereit, können bei Selbstverschulden Strafpunkte vergeben werden. Die Startreihenfolge wird beim ersten Lauf durch die Reihenfolge der Einschreibung sowie der Nennung bestimmt. In den folge Jahren wird die Startreihenfolge beim ersten Lauf durch die Meisterschaftsplatzierung des Vorjahres (Startnummer) bestimmt. Bei den weiteren Läufen ergibt sich die Startreihenfolge aus der Platzierung des vorhergehenden Laufes. Der Erstplatzierte Startet als Erster. Am Ende starten die Teilnehmer, die am vorhergehenden Lauf nicht teilgenommen haben in der Reihenfolge ihrer Startnummern. Zwischen "Doppelstartern" muss mindestens ein weiteres Team in der Startreihenfolge sein. Im Bedarfsfall wird das zweite Team um einen Platz nach hinten gesetzt. Befinden sich Doppelstarter auf dem letzten und vorletzten Platz, wird das erste Team einen Platz nach vorn gesetzt. In den folgenden Sektionen wird im Rotationsprinzip gewechselt; das heißt, der zuerst gestartete startet nun als Letzter. Ein Nachstarten ist nur möglich, wenn ein oder mehrere Teams auf Grund von Reparaturen nicht rechtzeitig in die Sektion einfahren können. (In der ersten Sektion auch verspätete Anreise, nachträgliche Abnahmen o.ä.) Der Kommissar und das als nächstes startende Team sind sofort zu unterrichten. Das reparierende Team startet in der betreffenden Sektion als Letztes. Ist das betreffende Team auch dann nicht rechtzeitig startbereit, wird die Sektion geschlossen. In den folgenden Sektionen hat sich das Team wieder in die ursprüngliche Startreihenfolge einzureihen. Für Nachstarten werden Strafpunkte vergeben. Jedes Team hat die Möglichkeit, die Einfahrt in die Sektion zu verweigern. Ein in der Reihenfolge späterer Start ist dann nicht mehr möglich. In den folgenden Sektionen hat sich das Team wieder in die ursprüngliche Startreihenfolge einzureihen. Für Verweigern wird die Maximalanzahl Strafpunkte für die jeweilige Klasse in dieser Sektion vergeben. Sollten in diesem Fall für ein anderes Team durch Befahren der Sektion mehr Strafpunkte anfallen, so wird auch diesem Team nur die Maximalpunktzahl angerechnet. Wird eine Sektion von allen Teams einer Klasse verweigert, erhalten alle max. Punktzahl, der Klasse wird eine neue Sektion zugeteilt und diese wird in der Reihenfolge befahren, welche für die verweigerte Sektion maßgeblich gewesen wäre. Ist die Klasse in zwei Startgruppen geteilt, und eine der beiden Startgruppen verweigert eine Sektion geschlossen, wird im Interesse des zügigen Veranstaltungsfortganges wie folgt verfahren: Der betreffenden Startgruppe wird eine neue Sektion zugeteilt. Die verweigerte Sektion wird auch von der zweiten Startgruppe nicht befahren, der Wechsel erfolgt in die neu vergebne Sektion. Die verweigerte Sektion wird in der Wertung nicht berücksichtigt. Der Fahrer ist für seine Streckenführung selbst verantwortlich. Auskünfte über evtl. unklare Streckenführung darf nur der Kommissar und nur während der Sektionsbesichtigung erteilen. Die Bewertungsliste wird jedem Team nach Verlassen der Sektion zur Gegenzeichnung vorgelegt. Ist die Bewertungsliste gegengezeichnet und die Sektion länger als 15 Minuten geschlossen kann Sie weder vom Team noch vom Kommissar geändert werden. Eine Änderung muss vom Team und vom Kommissar gegengezeichnet werden, ansonsten ist die Änderung nicht wirksam. Die Wertungsliste kann von den Teams nach Beendigung der Sektion (das letzte Fahrzeug hat die Sektion verlassen) eingesehen werden. Zu diesem Zeitpunkt sind eventuelle Proteste gegen die Punktevergabe möglich und werden sofort mit dem zuständigen Kommissar besprochen. Führt dies zu keiner Klärung, ist der Protest schriftlich zu vermerken und wird dann später geklärt. Wenn keine Proteste bis spätestens 15 Minuten nach dem Schließen einer Sektion eingegangen sind, ist die Bewertungsliste gültig und darf von niemanden mehr geändert werden.